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Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Kulturverlag Kadmos
 

Berliner {Programm} einer Medienwissenschaft 5.0

Denn aus denselben Buchstaben sind Tragödie und Komödie“ (Aristoteles)

 

Berliner {Programm} einer Medienwissenschaft 5.0, eine Buchreihe herausgegeben von Friedrich Kittler und Wolfgang Ernst im Kulturverlag Kadmos (Berlin):

Es gibt zahlreiche Medienwissenschaften in und außerhalb von Berlin, und ebenso zahlreich sind die Methoden, Medienwissenschaft zu betreiben - von soziologischer Massen-medienforschung bis hin zu selbsternannter Medienphilosophie. Doch es existiert ebenso eine dezidierte Berliner Schule der Medienwissenschaft - eine Zuschreibung, die eher von außen und aus der Beobachterperspektive zweiter Ordnung erfolgt ist. Diese Zuschreibung meint ebenso Personen wie Programme, Schriften wie akademische Seminare. Die vorliegende Reihe antwortet auf diesen Ruf, indem sie vor allem Nachwuchsforschern Raum gibt, deren Arbeiten im Kontext der Sophienstraße erwachsen sind - dem Standort der Medienwissenschaft und der Ästhetik an der Berliner Humboldt-Universität. Gemeint sind damit einerseits denk- und publikationswürdige Magister-, Doktor- und Forschungs-arbeiten, doch ebenso Arbeiten, die im Geiste der spezifisch Berliner Medienanalyse entstanden sind: Mediengeschichte als Seinsgeschichte und zeitkritische Medien-archäologie vor dem Hintergrund des modellbildenden Mediums der Gegenwart.

 

➥ „Berliner PROGRAMM einer Medienwissenschaft“

 

Weitere Lektüren zu den Diskursen der Berliner Medienwissenschaft:

In der folgenden Literaturliste kommen verschiedene Definitionen von Wissens- und Vollzugsweisen technischer Medien sowie disziplinäre Ausdifferenzierungen ihres Begriffs zum Ausdruck. Das Verzeichnis beansprucht nicht das gesamte medienwissenschaftliche Spektrum zu spiegeln, sondern fokussiert hinsichtlich der Auswahl die Bandbreite der medienarchäologischen Perspektive am Lehrgebiet Medientheorien der Humboldt-Universität zu Berlin in ihrer Ausrichtung auf Medien als Erkenntnisform.

Die Bibliographie grundiert vorrangig im Reich der gedruckten und damit auch währenden Texte; ansatzweise findet jene aktuell verfügbare, aber eben auch flüchtige Welt der Wissenszirkulation Berücksichtigung, in der die Medientheorie des modellbildenden Mediums der Gegenwart als Vernetzung selbst Praxis wird: Computerbasierte Publikationen online.

Die einzelnen thematischen Sparten teilen sich grob in Quellen (Basis- und Primärtexte: kanonische Texte, Klassiker) einerseits und Sekundärliteratur andererseits. Bevorzugt werden die Quellen erster Hand.

 

➥ Literaturliste (Stand: 22.06.2016)