Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Musik­wissen­schaft und Medien­wissen­schaft | Medienwissenschaft |  ↳ Medientheorien | Kolloquium | Zhong Lu: "Eye-Tracking als eine physiologische Fortsetzung der Bildtheorien." (Master-Arbeit)

Zhong Lu: "Eye-Tracking als eine physiologische Fortsetzung der Bildtheorien." (Master-Arbeit)

  • Wann 18.01.2017 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)
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Das Auge ist das Fenster der menschlichen Seele.

 
Die gemeinsamen Gedanken über das Sehen vom Osten und Westen heben hervor, was für eine beachtliche Rolle das Auge sowie die damit verbundene Wahrnehmung spielen. Unsere Augen bilden zusammen mit dem interpretierenden Gehirn unser wichtigstes Sinnesorgan. Etwa 70 Prozent der Umweltinformationen, die in unser inneres Abbild der Umwelt einfließen, sind visueller Art. Etwa 50 Prozent des Gehirns sind in den Sehprozess involviert. Die Bedeutung der visuellen Wahrnehmung liegt damit auf der Hand.
 
In Medien, Kunst- und Kulturwissenschaften überschwemmen zahlreiche Analysen der Kunstwerke. Allerdings existieren standardisierte Rahmen nur zur Film-, Literatur-, Fernseh- und Popmusikanalysen. Für die Bildanalyse fehlt immer noch ein ausgefeiltes Paradigma, insbesondere mit objektiven technischen Methoden. Dazu kann die Technik Eye-Tracking als eine der repräsentativsten Vorgehensweisen zur Bildanalyse dienen und die herkömmlichen Bildtheorien prüfen. 
 
Diese Master-Arbeit zielt darauf, aus theoretischer, technischer und praktischer Perspektive die Rolle des Eye-Tracking, als eine physiologische Fortsetzung der Bildtheorien, zu demonstrieren.