Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Musik­wissen­schaft und Medien­wissen­schaft | Medienwissenschaft |  ↳ Medientheorien | Kolloquium | Yvonne Stingel-Voigt: Grenzgänge und Zwischenwelten – Musik im Computerspiel

Yvonne Stingel-Voigt: Grenzgänge und Zwischenwelten – Musik im Computerspiel

Was
  • Kolloquium „Medien, die wir meinen“
Wann 10.12.2008 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100) iCal
Wo Sophienstraße 22a, R. 0.01 (Medientheater)

Systematische Musikwissenschaft – Musiksoziologie – Musikpsychologie
Das Thema Musikwahrnehmung und auch die gleichzeitige Wahrnehmung von auditiven und visuellen Ereignissen ist Gegenstand der Musikpsychologischen Forschung und nicht neu.

In meiner Arbeit füge ich dem bisherigen Forschungsstand die Variante der interaktiven Rezeption von audiovisuellen Medien speziell im Computerspiel hinzu.

Es wird erforscht:

  1. Welche Funktionen Musik im Computerspiel erfüllt.
  2. Wie Musik im Computerspiel vom Rezipienten wahrgenommen wird. Und
  3. In wie weit die Musik dazu beiträgt, dass der Rezipient die Virtuelle Welt als „Realität“ wahrnimmt.

Definitionen

Flow ist ein Verschmelzen, bzw. völliges Aufgehen in einer Tätigkeit. Der Begriff stammt von Mihály Csikszentmihályi, 1975.

DES (Descriptive Experience Sampling) ist eine strukturierte Tagebuchtechnik (momentary assessment). Die Probanden tragen eine Art Uhr, die 10-mal am Tag random piept. Dann müssen die Probanden ihr Tagebuch (bzw. Ihre Fragebögen ausfüllen in denen dann psychologische Konstrukte so operationalisiert sind, dass man sie eben aus dem täglichen Leben sampeln kann). (Hurlburt 2006)