Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Musik­wissen­schaft und Medien­wissen­schaft | Medienwissenschaft |  ↳ Medientheorien | Kolloquium | Melinda Matern: Überlegungen zur Möglichkeit und Relevanz der Authentizität innerhalb der Kriegsfotografie. (Masterarbeit)

Melinda Matern: Überlegungen zur Möglichkeit und Relevanz der Authentizität innerhalb der Kriegsfotografie. (Masterarbeit)

  • Was Kolloquium „Medien, die wir meinen“
  • Wann 26.01.2011 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Sophienstraße 22a, R. 0.01 (Medientheater)
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„Noema“ der Fotografie sei die Bestätigung der Existenz sowie der Abwesenheit dessen, was bestand und bereits vergangen ist. „Es ist so gewesen!“ sinniert Roland Barthes in seinem Essay „Die helle Kammer.“ Und versucht in diesem Sinne einen universalen, ontologischen Wesenszug der Fotografie festzulegen. „Es könnte so gewesen sein“ scheint jedoch im Zuge des Diskurses um den Begriff der Authentizität treffender. Der dem vorausgegangen inne wohnende Begriff der Wahrscheinlichkeit verweist in folge dessen auf eine mögliche Verfälschung des „Realen.“  Ob eine (Kriegs-) Fotografie schließlich ein Zerrbild der „Realität“ ist, ist nicht nur eine philosophische, sondern auch eine technische Frage, welche mit der Wahl der fotografischen Ausrüstung ihren Anfang nimmt.