Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

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Franziska Ripplinger: "Computerspiele als Lernprogramme – die Analyse des Lernpotentials eines Egoshooters" (Master-Arbeit)

  • Wann 01.06.2016 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
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Lernprogramme sind heutzutage bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Edutainment, digital Game-Based Learning und Serious Games sind Begriffe, die Lernspiele beschreiben. Programme, die hauptsächlich für den Erwerb von Wissen und anderen Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt wurden. Es gibt bereits Matheprogramme, Vokabeltrainer und andere Softwareanwendungen, die v.a. Wissen für den curricularen Unterricht vermitteln sollen. 

Doch was ist mit den kommerziellen Unterhaltungsspielen (COTS), die für den Spielspaß und nicht für den Wissenserwerb entwickelt wurden? Können diese Spiele ebenfalls Lernprozesse beim Spieler auslösen oder möglicherweise auch andere Prozesse in Gang setzen? 
Die Masterarbeit untersucht die Fragestellung, in wie fern Unterhaltungsspiele Lernprozesse auslösen können und was sonst unter „Lernen“ im weitesten Sinne verstanden werden kann. Dazu wird mit Hilfe von Lernmodellen der Egoshooter „America ́s Army“ auf das Lernpotential untersucht. Bei diesem Spiel kommt es weniger auf die Vermittlung von Wissen, sondern eher auf „versteckte“ Lernprozesse an, die im Vortrag konkret erläutert werden sollen. Die Arbeit befindet sich noch im Schaffensprozess und bietet deshalb viel Raum für Diskussionen.