Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Musik­wissen­schaft und Medien­wissen­schaft | Medienwissenschaft |  ↳ Medientheorien | Kolloquium | Geoffrey Winthrop-Young: "Was ist German Media Theory? Fallstudie einer Fremdbeobachtung" (Vortrag) / Arndt Niebisch: Vorstellung der Zeitschrift "Metaphora"

Geoffrey Winthrop-Young: "Was ist German Media Theory? Fallstudie einer Fremdbeobachtung" (Vortrag) / Arndt Niebisch: Vorstellung der Zeitschrift "Metaphora"

  • Wann 29.10.2015 von 16:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Georgenstraße 47, R. 0.01 (Medientheater)
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Unter German Media Theory versteht man im englischsprachigen Raum erstens und sehr allgemein die deutschsprachige medientheoretische Produktion als Ganzes. Zweitens und umstrittener bezieht sich der Begriff auf eine bestimmte technikzentrierte, anti- oder posthermeneutische Untergattung, die oft mit dem Werk Friedrich Kittlers assoziiert wird. Somit ist sogenannte German Media Theory -- wie die prominentere French Theory -- ein seltsames Gespinst aus rezeptionsbedingten und -bedingenden Projektionen, Amputationen und Ambitionen, mitsamt einer kleinen Prise Erlösungsphantasie. Wann, wo und unter welchen Umständen ist dieses Konstrukt in Erscheinung getreten? Wie hat es sich entwickelt? Was sind die vermeintlichen Anschlüsse in der Anglosphäre? Wie weit muss man den üblichen rezeptionstheoretischen Rahmen verlassen, um Fremdbeobachtungen dieser Art zu beschreiben?

Vorab wird Arndt Niebisch die Zeitschrift "Metaphora" vorstellen.

 

Außerplanmäßig findet dieses Kolloquium am Donnerstag um 16 Uhr s.t. statt.