Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Musik­wissen­schaft und Medien­wissen­schaft | Medienwissenschaft |  ↳ Medientheorien | Kolloquium | Marieluise Külz: "GoPro Kameras: Die Aufbrechung der klassischen Perspektive – Untersuchung einer neuen Kamerageneration und deren Einordnung in die Medienwissenschaft (Arbeitstitel)" (Master-Arbeit)

Marieluise Külz: "GoPro Kameras: Die Aufbrechung der klassischen Perspektive – Untersuchung einer neuen Kamerageneration und deren Einordnung in die Medienwissenschaft (Arbeitstitel)" (Master-Arbeit)

  • Wann 16.07.2014 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Georgenstraße 47, R. 0.01 (Medientheater)
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Eine neue Generation von Kameras – GoPro Kameras – eröffnen Perspektiven, die dem menschlichen Auge bisher verwehrt waren.

Es handelt sich um sehr kleine stoß- und wasserfeste Kameras, die ultrahochauflösende Videos, Fotos und Ton aufnehmen können. Durch ihre Kompakt- sowie Robustheit können sie nahezu unbemerkt mitgeführt werden. Sie wurden speziell für Extremsituationen im Sportbereich entwickelt.

Diese neuartige Kameratechnologie löst die bisherigen Strukturen der Kameratechnik sowie Perspektive auf. Durch die Momenthaftigkeit der Aufnahmen ergibt sich zudem eine neue Zeitästhetik.

Die geplante Masterarbeit widmet sich der genauen Beschreibung dieses neuen Phänomens sowie der anschließenden Einordnung in den medienwissenschaftlichen Kontext.

Dabei rücken beispielsweise McLuhans Ansatz der Extensions of Man, Walter Benjamins Konzept des Optisch-Unbewussten sowie die Apparatustheorie in den Blickpunkt.

Die bisherigen Forschungsfragen sind:

 - Was kann die GoPro Kamera, was andere nicht können?

 - Inwiefern ermöglicht und liefert sie eine neue Perspektive? Was verändert sich damit?

 - Wie lässt sich diese Kameratechnik in die bestehenden Medientheorien einordnen?

Da sich die Arbeit noch in den Anfängen des Entstehungsprozesses befindet, sollen der bisherige Stand und Gedanken zum Thema dargelegt werden. Dabei freue ich mich auf Kritik sowie eine inspirierende Diskussionsrunde.