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Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

Prof. Dr. Wolfgang Ernst

Professor für Medientheorien am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft an der HU Berlin.

(English version below)

Akademische Laufbahn (Medienwissenschaft)

1995 bis 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Theorie und Geschichte der Medien im Kunstkontext" der Kunsthochschule für Medien, Köln
 
Wintersemester 1997/98 Vertretungsprofessur im Fach „Geschichte und Theorie künstlicher Welten“ an der Fakultät Medien, Bauhaus-Universität Weimar
 
Wintersemester 1998/99 Vorlesung „Ikonographie der Energie“ (Studien zur Visualistik) an der KHM Köln (Vertretung Prof. H. U. Reck), verbunden mit einem Werkvertrag von Seiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, zur Erstellung einer Energie-Bilddatenbank für die Präsentation des Landes NRW im Deutschland-Pavillon der EXPO 2000 in Hannover
 
Sommersemester 1999 bis Ende des Sommersemesters 2000 Vertretung der Professur für Medienwissenschaft (Theorie, Geschichte und Ästhetik der Medien) am Institut für Film- und Fernsehwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum; Vorlesungen zum Thema „Deep storage? Medien und Archive am Ende des 20. Jahrhunderts“ (SS 1999); „Agenda 2000: Kritik und Krise der Narrativität in den Medien“ (WS 1999/2000); „Von der Speicherung zur Übertragung: Medien und Gedächtnis“ (SS 2000). Zweitplatzierung in der Bewerbung um diese Professur.
 
Wintersemester 2000/2001 Vertretung der Professur für "Medienwissenschaft (bes. historische und gesellschaftliche Bezüge)", Diplom- und Magisterstudiengang Medienwissenschaft der Universität Paderborn; dort im Sommersemester Lehrauftrag zum Thema Multimedialität im Mittelalter.
 
6. bis 8. Februar 2001 Konzeption und Koordination des beim Hauptstadtkulturfonds Berlin eingeworbenen Projekts Suchbilder (Optionen eines visuellen Lexikons filmischer topoi) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Filmemacher Harun Farocki, dem Lehrstuhl „Ästhetik und Geschichte der Medien“ (Prof. Friedrich Kittler) der Berliner Humboldt-Universität und den Kunst-Werken Berlin.
 
Oktober 2001 Habilitation mit der schließlich im Fink-Verlag erschienen Schrift Im Namen der Geschichte: Sammeln - Speichern - (Er)Zählen. Infrastrukturelle Konfigurationen des deutschen Gedächtnisses (1806 bis an die Grenzen zur mechanischen Datenverarbeitung) an der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin (venia legendi für Kultur- und Medienwissenschaft); seit April 2002 dort Privatdozent).
 
Wintersemester 2001/02 Gastprofessur "Geschichte und Theorie künstlicher Welten" im Studiengang Medienkultur an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität (Studienprojekt Epistemologie der Störung, Vorlesung Tradition: Jenseits des Archivs. Eine Medienarchäologie kultureller Übertragungstechniken).
 
Sommersemester 2002 Vorlesung Materialität der Kultur als Privatdozent an der Philosophischen Fakultät III (Kulturwissenschaften) der Humboldt-Universität zu Berlin; dort Gastprofessur (Vertretung des Lehrstuhls) Ästhetik und Geschichte der Medien im Wintersemester 2002/03.
 
April 2003 Ernennung zum Ordentlichen Professor für Medientheorien; beauftragt mit der Gründung des Seminars und Magisterstudiengangs für Medienwissenschaft am damaligen Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (jetzt Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft).

Bio-bibliographical note

Having been academically trained as a historian and classicist with an ongoing interest in cultural tempor(e)alities, Wolfgang Ernst grew into the emergent technological media studies (in the German way) and is now Full Professor for Media Theories at Humboldt University Berlin. His research focus covers media archaeology as method, theory of technical storage, technologies of cultural transmission, micro-temporal media aesthetics (chronopoiesis), critique of history as master discourse of cultural and technological time, and sound analysis from a media-epistemological point of view (time objects and time signals). Recent book in English: Digital Memory and the Archive, edited and with an introduction by Jussi Parikka, Minneapolis / London (University of Minnesota Press) 2013; forthcoming: Sonic Time Machines. Explicit Sound, Sirenic Voices and Implicit Sonicity in Terms of Media Knowledge, Amsterdam University Press (series Recursions)