Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼
 

Humboldt-Universität zu Berlin - Musikwissenschaft

Prof. Dr. Camilla Bork

Fragen der Musikgeschichtsschreibung, insbesondere Musikgeschichte als Kulturgeschichte sowie Aufführung als Gegenstand der Musikgeschichtsschreibung, Musiktheater des 20. und 21. Jahrhunderts, Lied und Subjektivität, Musikkultur der Weimarer Republik, Werk und Ästhetik Paul Hindemiths, Musikalische Interpretation und Aufführungspraxis, Virtuosentum und Geschlecht, Geschichte des Konzerts und Geschichte des Hörens

 

 


Camilla Bork, geboren 1975 in Mainz, studierte Musikwissenschaft, Komparatistik und Publizistik sowie Violine (Instrumentaldiplom) an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und der Humboldt-Universität Berlin. 2001 wurde sie an der Humboldt-Universität Berlin mit eine Arbeit zum Frühwerk Paul Hindemiths promoviert, die 2006 unter dem Titel "Im Zeichen des Expressionismus. Kompositionen Paul Hindemiths im Kontext des Frankfurter Kulturlebens" im Schott-Verlag erschienen ist. Die Dissertation wurde gefördert durch ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2001 war Camilla Bork wissenschaftliche Assistentin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität. Von 2003 bis 2005 war sie als Postdoc-Stipendiatin des DAAD am Music Department in Stanford und arbeitete dort an Projekten zur Geschichte der Ballettmusik sowie zu musikalischer Virtuosität im 19. Jahrhundert. Camilla Bork publizierte u.a. zum Werk Paul Hindemiths, zur Oper in der Weimarer Republik, zum Violinspiel sowie zur Geschichte der Ballettmusik.

 

Vollständiges Publikationsverzeichnis (*.pdf)

Auswahl von Schriften nach Forschungsschwerpunkten

1. Musikgeschichtsschreibung
  • "Text versus Performance – zu einem Dualismus der Musikgeschichtsschreibung", in: Historische Musikwissenschaft. Grundlagen und Perspektiven, hrsg. von Michele Calella und Nikolaus Urbanek, Wien 2013, S. 383–402.
  • Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven. (= Jahrbuch Musik und Gender 5), hrsg. von Nicole Strohmann, Camilla Bork und Gesa Finke, Hildesheim, Zürich, New York 2012.
  • "Das 'szenisch-gestische Element' in Dahlhaus' Überlegungen zur Opernanalyse", in: Carl Dahlhaus und die Musikwissenschaft: Werk, Wirkung, Aktualität, hrsg. von Hermann Danuser, Peter Gülke und Norbert Miller, Schliengen 2011, S. 118–124.
  • Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung. Gewidmet Reinhold Brinkmann, hrsg. von Tobias Bleek und Camilla Bork, Stuttgart 2010.

2. Musiktheater des 20. und 21. Jahrhunderts
  • "Der Interpret als Autor: Bemerkungen zum Phänomen multipler Autorschaft am Beispiel von Schönbergs Pierrot lunaire in der Inszenierung Christoph Marthalers", in: Wessen Klänge? Interpretation und Autorschaft in neuer Musik, Veröffentlichung der Paul Sacher Stiftung Basel, hrsg. von Hermann Danuser. In Drucklegung für 2014.

  • "Kalte Liebe – Spielarten der Liebe in Hindemiths Cardillac", in: Musikalische Analyse und kulturelle Kontextualisierung. Gewidmet Reinhold Brinkmann, hrsg. von Tobias Bleek und Camilla Bork, Stuttgart 2010, S. 65–86.


3. Lied und Subjektivität
  • "Aus jiddischer Volkspoesie: Schostakowitschs Liedzyklus und die Musikalische Lyrik des 20. Jahrhunderts. Versuch einer historischen Standort-Bestimmung", in: Jüdische Musik und ihre Musiker im 20. Jahrhundert, hrsg. von Wolfgang Birtel, Joseph Dorfmann und Christoph-Hellmut Mahling, Mainz 2006, S. 183–201.

  • "Abschied von der Avantgarde? Alexander Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 und seine Symphonischen Gesänge op. 20", in: Les "Jeunes Viennois" ont pris de l’âge, hrsg. von Rolf Wintermeyer und Karl Zieger, Valenciennes 2004, S. 20–35.

  • "Musical lyricism as self-exploration: reflections on Mahler’s Ich bin der Welt abhanden gekommen", in: Mahler and his world, hrsg. von Karen Painter, Princeton 2002, S. 159–172.

4. Musikkultur der Weimarer Republik
  • "Der große Dreiklang von Stimme, Raum und Licht. Das expressionistische Gesamtkunstwerk Oper", in: Gesamtkunstwerk Expressionismus. Kunst, Film, Literatur, Theater, Tanz und Architektur 1905 bis 1925, hrsg. von Ralf Beil und Claudia Dillmann, Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Ostfildern 2010, S. 266–275.

  • "Choreographierte Musik: Paul Hindemith und der Tanz", in: Die Beziehung von Musik und Choreographie im Ballett, hrsg. von Jörg Rothkamm und Michael Malckiewicz, Berlin 2007, S. 209–218.

  • "Musik und Neue Sachlichkeit", "Berlin – New York 1920", "Kurt Weill: Dreigroschenoper", in: Europäische Musikgeschichte, hrsg. von Tobias Bleek und Ulrich Mosch. In Drucklegung für 2014.


5. Paul Hindemith
  • Im Zeichen des Expressionismus. Kompositionen Paul Hindemiths im Kontext des Frankfurter Kulturlebens um 1920, Mainz 2006.

  • "Pädagogische Musik als Kunstmusik? Zu den Violinduetten Paul Hindemiths", in: Kunst lernen. Meisterwerke pädagogischer Musik im 20. Jahrhundert, hrsg. von Matthias Schmidt, Regensburg 2008, S. 72–93.


6. Musikalische Interpretation und Aufführungspraxis
  • "'Die Seele durch die Fingerspitzen hinaussenden': Gesang, Portamento und musikalischer Ausdruck bei Spohr, Baillot und Bériot", in: Auftakte und Nachklänge romantischer Musik, hrsg. von Walter Hinderer, Würzburg 2012, S. 93–111.

  • "Virtuosität und Vokalität. Bemerkungen zu einer Denkfigur des mittleren 19. Jahrhunderts", in: Musik in Baden-Württemberg Jahrbuch 2012, hrsg. von Ann-Kathrin Zimmermann, München 2012, S. 27–42.

  • Teilkapitel "Schumann und die Musikkritik", "Das Virtuosenkonzert", in: Europäische Musikgeschichte, hrsg. von Tobias Bleek und Ulrich Mosch. In Drucklegung für 2014.

  • Ereignis und Exegese. Musikalische Interpretation und Interpretation der Musik. Festschrift Hermann Danuser, hrsg. von Camilla Bork, Tobias Robert Klein, Burkhard Meischein, Andreas Meyer und Tobias Plebuch, Schliengen 2011.

  • Virtuosität und Transkription Musiktheorie Heft 4/2010, hrsg. von Camilla Bork.


7. Virtuosentum und Geschlecht
  • "Zwischen Literarisierung und Reklame: Paganini im Spiegel der Anekdote", in: Anekdote, Biographie, Kanon. Zur Geschichtsschreibung in den schönen Künsten, hrsg. von Melanie Unseld und Christian von Zimmermann, Weimar und Wien 2013, S. 105–124.

  • "Dorothy deLay: The American Dream of the Violin", in: Zur Interpretations- und Berufsgeschichte von Geigerinnen, hrsg. von Susanne Rode-Breymann, Hannover 2011, S. 154–177.

  • "'Fülle des Wohllauts'. Chopins Nocturne op. 9, 2 im Spiegel der Violinvirtuosität um 1900", in: Ereignis und Exegese. Musikalische Interpretation und Interpretation der Musik. Festschrift Hermann Danuser, hrsg. von Camilla Bork, Tobias Robert Klein, Burkhard Meischein, Andreas Meyer und Tobias Plebuch, Schliengen 2011, S. 446–458.

  • "Virtuosentum und Gender: Deutungen einer Anekdote in Paganini-Biographien und -Erzählungen der 1830er Jahre", in: Die Musiktheorie H. 1 (2014). In Drucklegung für 2014.


8. Geschichte des Konzerts und Geschichte des Hörens
  • "Klänge des Aufbruchs: Kammermusik in Donaueschingen als soziale Utopie und ästhetische Erneuerung", in: Die Donaueschinger Kammermusiktage 1921-1926, hrsg. von Matthias Schmidt. In Drucklegung für 2014.

  • "Gesten der Überbietung. Zu einem Muster virtuoser Konzertdarbietung im frühen 19. Jahrhundert", in: Genie – Virtuose – Dilettant. Konfigurationen romantischer Schöpfungsästhetik, hrsg. von Gabriele Brandstetter und Gerhard Neumann, Würzburg 2011, S. 127–150.

  • "Das Wunderbare und der Virtuose – zu einem Topos des musikkritischen Diskurses im frühen 19. Jahrhundert", in: Bürger, Musik, Stadt. Konzertleben und musikalisches Hören im historischen Wandel, hrsg. von Christian Thorau, Andreas Odenkirch und Peter Ackermann, Regensburg 2011, S. 229–252.

 

<--zurück