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Humboldt-Universität zu Berlin - Medienwissenschaft

»T42« - Tennis for Two als diskret aufgebaute Schaltung

Canan Hastik (IKuM Mediencampus, Hochschule Darmstadt)

Im Rahmen der Forschungsarbeit von Canan Hastik zum Erhalt und der Bewahrung elektronischer Spiele und Kunst an der Hochschule Darmstadt, wurde in einer ersten Fallstudie auf Basis des verfügbaren Dokumentationsmaterials das erste elektronische Tennisspiel von 1958, wieder ins Leben gerufen. Bei dieser erneuten Präsentation des Werkes mit dem Titel „T42“ („Tea for Two“), war eine Re-Interpretation und Anpassung an abweichende Parameter die einzige Möglichkeit, den Werkcharakter in seiner materiellen und ideellen Substanz zu erhalten, bewahren und zugänglich zu machen. Diese drastische Erhaltungsstrategie umfasst die Erfassung, detaillierte Analyse und Dokumentation der grundlegenden Tennisspielregeln, wie Aufschlag, Rückschlag, Netzball und Schmetterball hinsichtlich ihrer physikalischen Ereignisse, wie Erdanziehung und Luftwiederstand. Zentrale Fragestellung dieser Erhaltungsstrategie war die Wahrung der größtmöglichen Nähe zum Original und die möglichst unverfälschte Wahrnehmung durch den Rezipienten.

Canan Hastik stellt ihre diskret aufgebaute Version von "Tennis for Two" in den Pausen des Workshops vor und lädt zum Spiel damit ein.




Weitere Informationen finden sich hier: http://t42.m-e-g-a.org/